Sanitätsgrundausbildung

 

Mit der Sanitätsgrundausbildung bildet man die Basis für jede weitere Ausbildung in der Wasserwacht.

Als Voraussetzung benötigt man eine Erste-Hilfe-Ausbildung oder ein Erste-Hilfe-Training, das jeweils nicht länger als ein Jahr zurück liegen darf.

Die Ausbildung dauert mind. 48 Unterrichts Einheiten. Hier werden viele verschiedene Themen vertieft, die bereits im Erste-Hilfe-Kurs angesprochen wurden. Ergänzend werden noch verschiedene Arten von Verletzungen, wie z. B. Knochen- und Gelenksverletzungen, Schädelhirntrauma, Thorax- und Polytrauma, Hitzeschäden und Verätzungen gelehrt. Um bei einem Notfall die richtigen Maßnahmen zu treffen, wird in der Ausbildung sehr viel Wert auf den praktischen Bereich gelegt. Hier versucht man durch realistische Notfallbeispiele, wie z. B. eine kollabierte Person oder ein Sturz von einem Gerüst, den Teilnehmern die notwendige Übersicht über „Ihren" Fall zu vermitteln als auch wie wichtig es ist, ruhig zu bleiben und das Gelernte umzusetzen.

Der Lehrgang endet mit einer theoretischen- und praktischen Prüfung. Wurde diese mit Erfolg bestanden, hat man nun die Möglichkeit Sanitätsdienst in der Wasserwacht und den Bereitschaften zu machen.