Ausbildung zum Wasserretter

Die besonderen Anforderungen im Wasserrettungsdienst machen es notwendig, dass die Mitglieder der Wasserwacht zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten in der Wasserrettung erwerben. In der  Ausbildung zum Wasserretter erhalten die Teilnehmer die nötige Sicherheit zur  Durchführung der entsprechenden Maßnahmen. Der Lehrgang, welcher mindestens 24 Unterrichtseinheiten umfasst, baut auf die Sanitätsausbildung auf. Hier werden in der Theorie die Themenbereiche wie z. B.

  • Einsatztaktik
  • Tauch- und Ertrinkungsunfälle
  •  thermische Schäden
  •  Basisausbildung Fließwasserrettung
  • Retten mit dem Motorrettungsboot
  • Notfalltraining Reanimation

gelehrt. Damit die Teilnehmer aber auch in der Praxis fit werden und das in der Theorie gelernte anwenden können wird in der Ausbildung zum Wasserretter viel Wert auf die praktische Ausbildung gelegt. In den Themenbereichen

  • HLW am Erwachsenen, Kind und Säugling
  • Retten eines Beinaheertrunkenen  mit den üblichen Rettungsgeräten
  • Retten eines Patienten aus dem Wasser mithilfe des Motorrettungsbootes
  • Retten und Versorgen eines Tauchers
  • Versorgung eines Verletzten an Land und anschließendem Transport über den Wasserweg
  • Fließwasserrettung
  • Knotenkunde

werden die  Anwärter für den Wasserrettungsdienst ausgebildet. Der Lehrgang endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Mit dem Bestehen der Prüfung  kann man nun für den Wasserrettungsdienst in der Wasserwacht eingesetzt werden. Als Wasserretter hat man  auch die Möglichkeit sich weiter als Rettungstaucher, Motorbootführer oder Wachleiter bzw. Einsatzleiter ausbilden zu lassen.

 

Ausbildung zum Wasserertter: Zwei angehende Retter proben die Rettung auf das Rettungsboot